Trotz hohem landschaftlichem Reiz und naturschützerischem Wert bestehen auch an der Our und ihren Zuflüssen zum Teil weit verbreitete Beeinträchtigungen. Im Rahmen des Ourtalprojektes wurden einige dieser gewässerökologischen Schäden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel beseitigt.
Hindernisse wie zu enge/steile oder glatte Verrohrrungen, durch die die Seitenbäche der Our unter Wegen und Straßen verlaufen sowie alte Mühlenwehre an Our und Irsen verhindern das ungestörte Wandern der Bachbewohner, oft mit negativen Folgen für die Lebensgemeinschaften. Die Seitentäler wurden oft mit Fichten zugepflanzt - auf Kosten der Gewässergüte! (Artenarmut durch Versauerung und Lichtmangel, Ufererosion).
Im Rahmen des Ourtalprojektes wurden 3 Wehre zurückgebaut (Kalborner Mühle, Untereisenbach, Follmillewehr Vianden), 5 Verrohrungen ersetzt, 2,5 ha Bachtäler entfichtet und 1 ha Gewässerrandstreifen angelegt. Grundlage war eine detaillierte Kartierungsarbeit und die digitale Auswertung der Daten.
Weitere Maßnahmen wurden im Interreg-Projekt Nat'Our umgesetzt.
| Projektträger | Deutsch-luxemburgischer Naturpark e.V. |
| Projektpartner | Naturpark Südeifel Naturpark Our |
| Projektfinanzierer | 50%: Interreg/FEDER 50%: Umwetlministerien Rheinland-Pfalz und Luxemburg, lux. Forstverwaltung, Landwirtschaftsministerium |
| Budget | 545.454.- Ecu |
| Laufzeit | 1999 bis 2001 |